Hier die AGB

§ 1 Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Luftfahrtunternehmen Rhoehnballon(Luftfahrtunternehmen) und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen erkennt das Luftfahrtunternehmen nicht an, es sei denn, das Luftfahrtunternehmen stimmt ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Die Buchung des Kunden stellt ein Angebot an das Luftfahrtunternehmen zum Abschluss eines Vertrages dar. Die Bestellbestätigung stellt keine Annahme des Angebotes dar, sondern soll den Kunden über den Eingang des Angebotes informieren. Ein Vertrag kommt erst durch die Terminbestätigung oder Übersendung eines Gutscheines zu Stande. Die Beförderungsbestimmungen stehen auf dem Fahrschein und werden mit dem Fahrtantritt anerkannt.

§ 3 Gutscheine

Das Luftfahrtunternehmen bietet auch die Möglichkeit, Gutscheine für Ballonreisen zu erwerben. Gutscheine sind Fahrscheine i.S.d. § 807 BGB (Inhaberpapier) mit einer regulären Gültigkeit von zwei Jahren ab Ausstellungsdatum. Es kann eine erweiterte Gültigkeit, auch nachträglich, von auf bis zu drei Jahre vereinbart werden. Hierfür fallen für das  Verlängerungsjahr Kosten von 25,00€ pro Person an, die mit der Verlängerung fällig werden. Eine weitere Verlängerung über den maximalen Zeitraum von 3 Jahren ist nur nach Absprache möglich.

§4 Wetter/Durchführung der Veranstaltung

Ballonfahrten finden in freier Natur statt. Sie sind deshalb stark wetterabhängig. Die Durchführung an einem bestimmten Termin kann deshalb nicht garantiert werden. Die Entscheidung über die Durchführung der Fahrt trifft ausschließlich der Pilot. Eine Erstattung von Kosten oder Schäden wegen einer wetterbedingt abgesagten Fahrt findet nicht statt. Kann die vereinbarte Fahrzeit um mehr als 10 Prozent nicht eingehalten werden, so bieten wir eine Wiederholung der Fahrt zum halben Preis der regulären Fahrtkosten an.

§ 5 Nichterscheinen/Gesundheit

Vereinbarte Termine sind für den Kunden verbindlich. Wenn der Fahrgast zu einem vereinbarten Termin nicht erscheint, verfällt der Fahrschein. Bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kann der Termin kostenlos umgebucht werden. Erscheint der Fahrgast zum Termin in einem nicht beförderungsfähigen Zustand (z.B. Alkohol- oder Drogenkonsum), dann gilt er als nicht erschienen. Dem Fahrgast bleibt es unbenommen, einen geringeren Schaden nachzuweisen. Ein Ersatzfahrgast kann gestellt werden. Krankheiten, körperliche oder geistige Beeinträchtigungen sowie Schwangerschaften sind bereits vor oder mit der Buchung anzuzeigen. Das Luftfahrtunternehmen wird dann mit dem Fahrgast klären, ob eine Teilnahme möglich ist. Gleiches gilt für Kinder. Die letzte Entscheidung liegt beim Luftfahrtunternehmen.

§ 6 Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Terminbestätigung zusammen mit der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Leistungsbeschreibung. Eventuell aus organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Gründen notwendige Änderungen sind zulässig. Insbesondere kann ggf. ein anderer Ballon eingesetzt werden oder die Route – (Startplatz) geändert werden, wenn dies aus berechtigten Gründen notwendig ist.

§ 7 Haftung/Anweisungen

Die Haftung des Luftfahrtunternehmens wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit Sie nicht die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gem. § 309 Nr.7a BGB betrifft. Für mitgenommene Ausrüstung (z.B. Fotoapparate, Brillen, Camcorder) wird keine Haftung übernommen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen. Jeder ist für seine Ausrüstung verantwortlich. Den Anweisungen des Piloten ist unbedingt vor der Fahrt, während der Fahrt und nach der Fahrt Folge zu leisten. Es erfolgt vor der Fahrt eine intensive Einweisung. Verstößt der Fahrgast gegen die Anweisungen erheblich, so kann dies zum Reiseabbruch führen. Der Fahrgast haftet für den Schaden. Es ist unbedingt erforderlich, wettergerechte Bekleidung und festes Schuhwerk zu tragen.

§ 8 Zahlung/Eigentumsvorbehalt

Mit der Terminbestätigung oder Übersendung des Gutscheins wird der Reisepreis fällig. Soweit im Einzelfall nicht etwas anderes vereinbart ist, kann eine Fahrt erst nach Zahlung angetreten werden. Der Fahrschein/Gutschein bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Luftfahrtunternehmens.

§ 9 Umbuchungen

Fahrscheine werden auf den Kunden persönlich ausgestellt. Fahrscheine können kostenfrei auf Dritte übertragen werden. Diese sind ebenfalls an die Beförderungsbedingungen gebunden. Soll der Fahrschein auf Dritte umgeschrieben werden oder neu ausgestellt werden, so fällt hierfür eine Bearbeitungsgebühr von 50,00 € an.

§10 Widerrufsbelehrung

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder – wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor dem Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflicht gemäß Artikel 246 § 2 i.V. mit § 1 Abs. 1 u. 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312 e Abs. 1 S.1 BGB i.V. Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

Luftfahrtunternehmen Rhoenballon Georg Leupold, Hindenburgstr. 25, 97631 Bad Königshofen (siehe Impressum)

AUSSCHLUSS DES WIDERRUFSRECHTS : Ein Widerrufsrecht nach den vorstehenden Bedingungen gemäß § 312d BGB besteht nicht bei Fernabsatzverträgen – zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder – eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder – die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind und in allen anderen gesetzlich vorgesehenen Fällen. (312 d Abs. 4 Nr.1 BGB). Ist der Kunde Unternehmer (§ 14 BGB), so hat er kein Widerrufs- und Rückgaberecht gem. § 312d BGB i. V. m. §§ 355, 356 BGB. Das Widerrufsrecht gilt nur für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann).

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück zu gewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurück gewähren, müssen Sie uns insoweit gegebenenfalls Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung – wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre – zurückzuführen ist. Im übrigen können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, in dem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurück zu senden. Sie haben die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40,00 EUR nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

§ 11 Schlussbestimmung

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.

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